Istán

Istán Properties

Istán wird von der Sierra de las Nieves eingerahmt, wobei ein Teil sogar zum Biosphärischen Reservat der Sierra gehört. Es gibt wenig mehr zu sagen, um die ökologische Bedeutung dieser Gegend hervorzuheben, die im Norden von der Sierra Real (1.331 m) überragt wird, die sich im landschaftlichen Wettbewerb mit den sehr dicht an der Küste gelegenen Gipfeln Cerro de la Zarina 1.141 m) und Lastonar (1.260 m) befindet.

Inmitten dieser Bergwelt öffnet sich das Tal des Río Verde, der vor seiner Ankunft im Stausee La Concepción einige landschaftlich wunderschöne Gegenden durchfließt, wie zum Beispiel Dehesa de Bornoque, wo sich Korkeichen und Bergeichen vermischen und sogar einige Pinsapo-Fichten, sozusagen als Vorboten der großen Waldflächen der Sierra de las Nieves auftauchen. In der Nähe des Dorfs verwandelt sich das Flusstal in ein terrassenförmiges Gelände, auf dem Obstbäume und Gemüse angebaut werden.

Die ersten Siedler in dieser Gegend waren die Mauren, die zu Zeiten von Omar Ben Hafsun die Festung von Arboto bewohnten, welche an einer Stelle namens Plaza de Armas steht. Die eigentliche Gründung von Istán fand Mitte des 15. Jahrhundert statt, als die christlichen Truppen unter Befehl von Saavedra Urdiales Istán Properties im Jahre 1448 den Angriff auf die Festung von Arboto vorbereiteten. Nach einer Schlacht am Ufer des Río Verde flüchteten die besiegten Araber an die Stelle, wo sich heute Istán befindet, dessen Ortsname anscheinend „das Höchste“ bedeutet. An dieser Stelle errichteten sie eine neue Festung, von der heute noch einige Reste erhalten sind, und rund um diese Festung entstanden die ersten Häuser der neuen Ortschaft.

Als im Jahre 1568 der Aufstand der Mauren ausbrach, zögerte Istán nicht, sich aktiv daran zu beteiligen. Der Herrscher des Ortes war dafür zuständig, die Revolte nicht nur an der Küste, sondern auch in einem Teil der Serranía de Ronda voran zu treiben. Angesichts der besorgniserregenden Lage schickte Philipp II Luis Ponce de León um den Aufstand letztendlich zu beenden. Nachdem die Revolte erstickt und die Mauren vertrieben worden waren, wurde Istán mit Christen neu besiedelt, von denen viele aus Murcia stammten und den dortigen Dialekt „panocho“ sprachen. Dieses Wort wird noch heute als Spitzname für die Einwohner aus Istán verwendet.

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