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Fragen und Antworten zum Immobilienkauf in Spanien:

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Legale Formalitäten und Kosten eines Immobilienkaufes in Spanien

Elite Properties Spanien empfiehlt immer, einen qualifizierten Anwalt und einen kompetenten Finanzberater zu engagieren.

Eine Immobilie in Spanien zu kaufen ist relativ unkompliziert. Der letzte Schritt beim Kauf ist die Anmeldung des Kaufes beim Grundbuchamt, das sofort aufzeigt, ob die Immobilie von Pfandrechten oder Eigentumsvorbehalten frei ist. Sofern die gesamte Kaufsumme nicht sofort bezahlt wird, wird üblicherweise einen privaten Kaufvertrag mit allen Einzelheiten, wie die legale Beschreibung des Objektes, den Kaufpreis, die Zahlungsform, das Erfüllungsdatum, den Bezugstermin, etc. erstellt. Bei der Unterschrift eines privaten Kaufvertrages wird eine Abschlagszahlung fällig, deren Höhe je nach Verkaufsbedingungen und Erfüllungsdatum stark variieren kann. Eine Anzahlung von 10% des vereinbarten Kaufpreises, die 30 bis 60 Tage nach Unterschrift fällig wird, ist normal.

Neue Objekte, die noch nicht fertiggestellt wurden, werden während der Bauzeit bezahlt. Alle Abschlagszahlungen, die vor der Fertigstellung fällig sind, müssen nach dem Bauverordnungsgesetz (LOE 38/1999), von einer Bank oder Versicherung garantiert werden: Wenn das Objekt nicht rechtzeitig fertig wird, hat der Käufer das Recht, das bisher bezahlte Geld sowie etwaige legale Kosten zurückzuverlangen. Außerdem ist der Bauträger nach diesem Gesetz verpflichtet, eine zehnjährige Versicherung gegen grundliegende Baudefekte im Interesse des Käufers abzuschließen.

Wenn die komplette Kaufsumme für das Objekt erstmals bezahlt ist, übergibt der Verkäufer dem Käufer den notariellen Kaufvertrag (“escritura”) und bestätigt damit, dass das Objekt frei von Pfandrechten und Eigentumsvorbehalten ist. Der Kaufvertrag wird von einem spanischen Notar aufgestellt und an die Steuerbehörden geschickt, um ggf. die Stempelsteuer für ein wiederverkauftes oder gebrauchtes Objekt abzuführen. Danach geht der Kaufvertrag zur Eintragung an das Grundbuchamt. Bei der Aufstellung des Kaufvertrags wird eine provisorische Eintragung des Objektes sofort getätigt.

Kaufkosten

Der Käufer zahlt 8% Grunderwerbssteuer (“ITP”) auf den Kaufpreis einer Immobilie (Haus, Wohnung, Grundstück, Gewerberäume, Garage) – vorausgesetzt, dass der Verkäufer weder Bauträger noch von Immobilienhändler ist.

Wenn der Verkäufer einen Bauträger, eine Promotionsfirma oder einen Händler (in der Regel) neuer Immobilien ist, zahlt der Käufer 9% des Kaufpreises eines Haus, einer Wohnung oder einer privaten Garage (davon 8% Mehrwertsteuer und 1% Grunderwerbssteuer).

Wenn der Verkäufer einen Bauträger, eine Promotionsfirma oder einen Händler ist, zahlt der Käufer 17%  des Kaufpreises eines Grundstücks, eines Gewerberaums oder einer gewerblichen Garagenplatz (16% Mehrwertsteuer und 1% Grunderwerbssteuer). Neu ausgewiesenes Bauland oder neugebaute Gewerberäume werden fast immer so definiert. Diese gilt nur für wiederverkaufte Immobilien, wenn der Verkäufer einer der oben genannten Kategorien angehört.

Notarielle Gebühren und Grundbucheintragungskosten

Notarielle Gebühren können circa €1.750 kosten, obwohl diese Summe je nach Seitenanzahl oder Komplexität der Eigentumsurkunde (z.B. Übertragung der Satzungen, Zahlungsstufen, noch nicht fertiggestellte Immobilie etc.) noch höher ausfallen kann. Eine Wohnung im Wert von €300.000 verursacht zum Beispiel €546 in notariellen Gebühren und eine Immobilie im Wert von €600.000 verursacht €678 in notariellen Gebühren. Diese Summe ist für noch teurere Immobilien nur unwesentlich höher. Die Kosten der Grundbucheintragung hängen auch von der Komplexität des Kaufs ab. Die Eintragung einer Wohnung im Wert von €600.000 im Namen einer Person ohne Hypothek kostet zum Beispiel rund €300. Die Eintragung dieser Wohnung im Namen von 2 Personen mit Hypothek kostet rund €800.

Gemeindliche Wertzuwachssteuer (“plusvalía municipal“)

Diese „Mehrwertsteuer“ hängt ausschließlich von der Differenz des von der Stadtverwaltung festgelegten Indexwerts des Grundstücks zwischen dem früheren Kaufpreis (vom jetzigen Verkäufer gezahlt) und dem jetzigen Kaufpreis. Für Wohnungen oder Stadthäuser ist diese normalerweise nicht sehr hoch – in der Regel weniger als €1.000 für eine Wohnung oder ein Stadthaus, die/das vor fünf oder sechs Jahren verkauft wurde. Diese Summe fällt aber für ein Haus mit einem größeren Grundstück höher aus.

Falls nichts anderes verhandelt wurde, wird die Steuer vom Käufer gezahlt. Die Höhe der Steuer hängt aber von vielen variablen Faktoren ab (z.B. wie lange der jetzige Verkäufer das Objekt besitzt) und kann stark variieren. Käufer sollten also vor dem Kauf die Höhe dieser Steuer genau klären.

Zusammenfassung

Die gesamten offiziellen Kaufkosten sollten auf weniger als 10% des Kaufpreises bei einem wiederverkauften Objekt belaufen (12%, wenn auf dem Kaufpreis die Mehrwertsteuer anfällt) – zzgl. Notar- und Anwaltskosten.

- Sonstige Kosten nach dem Kauf eines Objektes in Spanien:

Jährliche Grundsteuer (IBI)

Die Grundsteuer wird jährlich gezahlt und hängt vom Vermessungswert des Grundstücks ab, der von den spanischen Steuerbehörden festgelegt wird. Der Vermessungswert wird je nach Typ, Lage und Nutzung anhand des Grundstückswertes und des Gebäudewertes gerechnet. Jede Gemeindeverwaltung entscheidet über die Höhe der Steuer auf der Basis dieses Vermessungswertes. 2007 wurde für Objekte in Marbella mit 0.9644% des Vermessungswerts gerechnet: Diese ist fast immer viel niedriger als der eigentliche Marktwert.

Beispiele: Für eine Wohnung mit 2 Schlafzimmern in einem Strandkomplex in Marina Puente Romano (im Herzen des „Golden Miles“) wurde 2006 eine Grundsteuer zwischen €800 und €1.000 fällig. Für ein großes freistehendes Standhaus im Herzen des „Golden Miles“ wurde eine Grundsteuer von circa €2.800 fällig.

Gebühren für Müllabfuhr (basura) und Wasser (agua)

Gebühren für Müllabfuhr werden von der Stadtverwaltung je nach Grundstück festgelegt und sind alle 6 Monate fällig. Für eine Wohnung in Marbella kostet dies circa €162 im Jahr und für ein Haus circa €242. Gebühren für Wasser hängen vom Wasserverbrauch laut Wasserzähler (im Kubikmeter) ab und sind alle 3 Monate fällig. Die Gebühren können direkt bei der Stadtverwaltung oder per Lastschriftverfahren bezahlt.

Gemeinschaftskosten

Die Eigentümerversammlung („comunidad de copropietarios“) ist eine juristische Person und besteht ausschließlich aus den Eigentümern der Wohnungen in einem Wohnhaus oder aus den Hauseigentümern einer Wohnanlage. Ziel der Versammlung ist der Besitz und die Instandhaltung der gemeinschaftlichen Einrichtungen. Jeder Eigentümer ist verpflichtet, sich anteilig an den Kosten der Pflege dieser Einrichtungen zu beteiligen. Normalerweise wird der individuelle Kostenanteil eines einzelnen Eigentümers nach der Größe seiner Wohnung oder seines Grundstücks festgelegt.

Ein Budget der jährlichen Gemeinschaftskosten wird bei der jährlichen Eigentümerversammlung vorgestellt und muss von der Mehrheit den anwesenden Eigentümern oder deren Vertretern zugestimmt werden. Die Kosten variieren je nach angebotenen Dienstleistungen stark und beinhalten normalerweise das Gehalt und die Gehaltsnebenkosten des Portiers, gemeinschaftliche Gartenpflege, Aufzuginstandhaltung, Reparaturen der gemeinschaftlichen Einrichtungen, Müllabfuhr, Wasser für den Garten, Gemeinschaftsstrom, Versicherungen, Sicherheit und Verwaltungsgebühren. Der Vorsitzende der Versammlung muss laut Gesetz eine Immobilie in der Anlage besitzen und wird von den Eigentümern gewählt. Die Position ist ehrenamtlich.

Gemeinschaftskosten zwischen €90 und €300 pro Jahr fallen für eine typische Wohnung mit 2 Schlafzimmern in einem Gebäude mit Portier, Schwimmbad und kleinem Garten an. Für eine Wohnung in einem Luxusgebäude mit viel Personal und umfassenden Dienstleistungen könnte diese Summe auf €600 oder mehr steigen.

Gemeinschaftskosten bei einem Einfamilienhaus in einer Wohnanlage fallen oft niedriger aus, da hier die privaten Gärten und Außenfassaden meistens nicht von der Gemeinschaft instandgehalten werden. In so einem Fall beschränken sich die Gemeinschaftskosten auf Straßenreinigung und Gartenpflege, einfache allgemeine Instandhaltung und Sicherheit.

Versicherung

Eine normale Versicherung für eine Wohnung im Wert von €300.000 mit Inhalt im Wert von €48.000 kostet €395 pro Jahr. Die Eigentümerversammlung eines Wohnhauses ist verpflichtet, das Gebäude in Höhe seines Wiederaufbauwertes zu versichern. Deswegen muss die individuelle Versicherung einer Wohnung nicht das gesamte Wert der Wohnung decken, sondern sich auf Schäden an der inneren Einrichtung der Wohnung, auf eine Hausratsversicherung und auf eine Haftpflicht beschränken. Zudem ist es ratsam, eine eigene Hausversicherung abzuschließen, falls die der Eigentümerversammlung nicht so weitreichend ist, wie Sie benötigen. Die jährliche Versicherung für ein Haus mit einem Wiederaufbauwert von €500.000 und eine Hausratversicherung in Höhe von €180.000 kostet circa €1.580.

Gärtner

Um den Wert eines Objektes zu halten ist es wichtig, einen privaten Garten instand zu halten. Natürlich hängen die Kosten von der Größe ab. Grob zu schätzen kann man mit einem Stundenlohn von €16 rechnen. Ein Vollzeitgärtner mit vollem Gehalt verdient circa €1.100 im Monat während eine Teilzeitkraft circa €700 verdient. Wohnungen und Häuser, die einen gemeinsamen Garten teilen, zahlen diese Kosten als Teil der Gemeinschaftskosten. Ein Haus mit einem Grundstück von 2.500m2 wird einen Gärtner für wenige Stunden in der Woche benötigen. Ein größeres Grundstück wird wahrscheinlich einen Vollzeit- oder Teilzeitgärtner beschäftigen können. Die Gehaltsnebenkosten für ein Vollzeitgehalt müssen auch berücksichtigt werden und belaufen auf circa 40% des Gehalts.

Reinigungsdienst

Einen Reinigungsdienst kann man normalerweise in Vollzeit oder auf stündlicher Basis beschäftigen. Vollzeitgehälter reichen von €700 bis €900 pro Monat, zzgl. circa €140 Gehaltsnebenkosten pro Monat. Teilzeitkräfte kann man normalerweise auf Stundenbasis beschäftigen, die zwischen €9 und €12 pro Stunden liegen.

Strom

Strom wird alle 2 Monate abgerechnet. Egal, ob Sie angemeldet sind oder nicht, gilt eine Mindestrate, die sich je nach dem potenziellen Gesamtstrombedarf des Hauses oder der Wohnung variieren kann. Die Mindestrate für eine Wohnung könnte zwischen €24 und €36 pro Monat liegen. Für ein Haus könnte die Rate zwischen €60 und €90 im Monat liegen, je nachdem wie die Stromanlage im Haus aussieht. Allgemein gilt eine €0.08 pro Kilowattstunde zzgl. Steuer. Alle Angaben sind zzgl. Steuer.

Allerdings werden Sie in Marbella weniger Strom verbrauchen, weil Sie hier weniger Licht und weniger Heizung als in den meisten anderen Ländern benötigen!

Festnetz

Eine Telefonrechnung wird auch alle 2 Monate ausgestellt. Normale Raten variieren je nach Anlage, belaufen sich aber auf circa €18.50 inkl. Tastentelefon. Ein direktgewählter, dreiminütiger Anruf (Geschäftszeiten) in einem anderen EU-Land kostet im Moment €0.69 (zzgl. MwSt.). Anrufe vom Festnetz ins Mobilnetz kosten circa €0.16 pro Minute. Für diejenigen, die den Markt etwas recherchieren möchten, gibt es viele regionale und nationale Telefongesellschaften, die gute Angebote haben. ADSL-Breitbandleistungen sind fast überall verfügbar und ADSL-„Pakete“ kosten circa €39 im Monat (zzgl. MwSt.), inklusive alle lokalen und regionalen Anrufe ins Festnetz.

Taxes

Hier finden Sie viele der wichtigsten Steuern für nicht angemeldete Ausländer in Spanien:

  1. Gemeindliche Wertzuwachssteuer („plusvalía municipal“): Bitte lesen Sie Teil 1 dieses Artikels „Gemeindliche Wertzuwachssteuer („plusvalía municipal“)“
  2. Jährliche Grundsteuer (IBI): Bitte lesen Sie Teil 2 dieses Artikels ”Jährliche Grundsteuer (IBI)”
  3. Gebühren für Müllabfuhr („basura“): Bitte lesen Sie Teil 2 dieses Artikels ”Gebühren für Müllabfuhr („basura“) und Wasser („agua“)”
  4. Vermögenssteuer („Impuesto de Patrimonio“)
  5. Einkommensteuer für Nichtansässige („Impuesto sobre la Renta“)
  6. Kapitalertragssteuer („Impuesto sobre Ganancias Patrimoniales Inmobiliarias“) und Rückbehalte
  7. Vermögenssteuer: Die spanische Regierung hat diese Steuer wegen der ungerechten Art deren Abführung abgeschafft und das entsprechende Gesetz wurde gerade verabschiedet. 2007 wurde diese Steuer das letzte Mal fällig. Im Großen und Ganzen wurde dieses Gesetz nun gestrichen.
  8. Einkommenssteuer für Nichtansässige: Nichtansässige, die ihre Immobilien selbst nutzen, müssen sich wegen Einkommenssteuer anmelden und müssen pauschal 24% auf jedem Einkommen (inklusive Mieteinnahmen) in Spanien abgeben egal, ob das Einkommen in Spanien oder im Ausland verdient wurde. Egal, ob echtes Einkommen fließt oder nicht, wird (nach dem Vorteilsannahmeprinzip) das Einkommen von jeden Nichtansässigen auf Einkommenssteuer geprüft. Die Steuer wird nicht fällig, wenn der Besitzer die Immobilie an Dritten vermietet. In diesem Fall werden nur die Mieteinnahmen mit einem Pauschal von 24% auf 2% des Indexwertes der Immobilie besteuert – dieser beträgt normalerweise nur einen Bruchteil des eigentlichen Marktwertes der Immobilie.

    EINWOHNER in Spanien müssen natürlich eine Einkommenssteuererklärung abgeben und jegliches Einkommen angeben - egal, woher sie stammen. Aus steuerlichen Gründen gelten Sie in Spanien als EINWOHNER AUS FINANZSICHT, wenn Sie mehr als 183 Tage im Kalenderjahr dort wohnen - egal, ob Sie sich offiziell angemeldet haben oder nicht. For tax purposes, one is considered a FISCAL RESIDENT if one resides in Spain over 183 days per calendar year, regardless of whether one is officially resident or not.

  9. Kapitalertragssteuer und Rückbehalte: Anfang 2007 wurde die Kapitalertragssteuer für Nichtansässige von 35% auf 18% reduziert: Diese Steuer fällt auf den Gewinn aus der Differenz des Objektwerts zwischen dem Kaufjahr und dem Verkaufsjahr. Im Falle eines Kapitalertrags aus dem Verkauf eines Objektes vor dem 31. Dezember 1994 unterscheidet das neue Gesetz zwischen Gewinne, die vor dem 20. Januar 2006 erwirtschaftet wurden und die, die danach anfallen: Je nach Verhältnis zwischen dem Dauer des Besitzes vom Kaufdatum zum 20. Januar 2006 und von diesem Datum zum Verkaufsdatum wird der Steuersatz anteilig fällig. Anders betrachtet, fällt der Steuersatz von 18% auf dem Gewinn für den Zeitraum zwischen dem o.g. Datum und dem Verkaufsdatum im Verhältnis zu Zeitdauer des Besitzes vor dem o.g. Datum. Die Kapitalertragssteuer für Angemeldete wurde auch geändert und 2007 von 15% auf 18% erhöht. Diese Änderungen wurden eingeführt, weil das frühere Gesetz Nichtansässige schlechter gestellt hat. Nach dem neuen Gesetz muss beim Kauf eines Objektes von einem Nichtansässigen 3% der Kaufsumme vom Käufer an die Steuerbehörden abgeführt werden: Diese Summe ist dann bei der Kapitalertragssteuer des nichtansässigen Verkäufers absetzbar.

Sonstige Fragen und Antworte:

Q: Wie ist es, wenn ich ein Grundstück kaufen und ein eigenes Haus bauen möchte?

A. Solange das Grundstück sich innerhalb einer Wohnsiedlung befindet oder schon als Bauland von der Stadtverwaltung gekennzeichnet wurde, besteht eine vorläufige Baugenehmigung für den Bau eines Einfamilienhauses. Allerdings geben Bauvorschriften die maximale Größe eines Hauses vor und diese kann stark variieren. Bitte achten Sie also vor dem Kauf, dass Sie das gewünschte Haus tatsächlich dort bauen dürfen. Elite Properties Spanien kann Ihnen mit einer Liste bilingualen Architekten unterstützen und kann auch Ortsbesuche organisieren, so dass Sie Beispiele deren Arbeit sehen können.

Q: Kann man eine technische Vermessung beauftragen lassen?

A. Eine technische Vermessung, wie sie z.B. in Großbritannien üblicherweise durchgeführt wird, ist in Spanien für eine Hypothek nicht notwendig. Allerdings wird sie für den Kauf eines älteren Objektes empfohlen. Üblicherweise soll man Rohrleitungen, elektrische Leitungen, Wasserschutz und Bedachung prüfen. Sie können diese Prüfungen sowie ein vollständiges Baugutachten durch einen qualifizierten spanischen Gutachter („aparejador“) oder von einem englischen Chartered Surveyor durchführen lassen. Der potenzielle Käufer trägt die Kosten.

Q: Kann ich eine Finanzierung bekommen?

A: Es gibt einen regen Wettbewerb unter den spanischen Banken bei der Vergabe von Hypotheken auf neue und wiederverkaufte Objekte. Inzwischen ist es üblich, eine Nichtansässige eine Hypothek anzubieten, obwohl manche Banken mehr anbieten als andere. Normalerweise werden flexible Hypotheken für 5 bis 15 Jahre für bis zu 80% der Kaufsumme mit 1% über den aktuellen EURIBOR angeboten. Der potenzielle Käufer muss die Leihvoraussetzungen der Bank natürlich entsprechen - vor allem in Bezug auf die monatlichen Rückzahlungen - und die Bank muss das Objekt bewerten lassen. Normalerweise entspricht der Schätzwert des Objektes ungefähr seinem Marktwert.

Q: Wer bezahlt den Immobilienmakler beim Verkauf eines Objektes?

A: Normalerweise zahlt der Verkäufer die Maklergebühr - vorausgesetzt, es wurde keine andere Vereinbarung getroffen. Obwohl der Käufer die Maklergebühr bezahlt, hat der Makler eine ethische Verpflichtung gegenüber dem Käufer, dass dieser eine faire Preis-Leistung erhält. Am Ende des Tages soll ein guter Makler den Verkäufer und den Käufer einvernehmlich zusammen bringen. Es ist deshalb wichtig mit einer seriösen Agentur mit einem guten Ruf zusammen zu arbeiten. Die Agentur trägt auch die Verantwortung zu sorgen, dass die Eigentumsurkunde frei von Pfandrechten oder Eigentumsvorbehalten dem Käufer ausgehändigt wird. Als Teil der allgemeinen Unternehmenspolitik bietet Elite Properties Spanien seinen Kunden einen einzigartigen kostenlosen „Eingewöhnungsservice“ nach dem Kauf an.

Q: Was muss ich bei der Bezahlung der Wohnnebenkosten wie Strom, Wasser, Telefon etc. beachten?

A: Öfters wird der Vorsitzende der Eigentümerversammlung diese Rechnungen begleichen. Wenn nicht, ist es in Spanien üblich Daueraufträge mit der eigenen Bank zur Bezahlung solcher Rechnungen abzustimmen.

Q: Was ist eine Wohnsiedlung („urbanización“)?

A: Eine Wohnsiedlung oder „urbanización“ ist eine geplante Siedlung oder Fläche, die alle Standards der verschiedenen staatlichen Behörden bzgl. Benutzung (Wohngebiet, Gewerbe, Sporteinrichtungen, Naturfläche) und Qualität der Infrastruktur (Straßen, Bürgersteige, Abflüsse und Abwasser, Strom und Wasser etc.) entspricht. Für einen Bauträger kann es Jahre dauern und mehrere Million Euros kosten, Genehmigungen für eine Wohnanlage zu bekommen. Ein großer Vorteil eines Grundstücks innerhalb einer Wohnfläche ist, dass die Benutzung der Fläche streng kontrolliert wird. Wer in einem Teil der Wohnfläche ein Haus baut, der als Wohnbereich für Einfamilienhäuser gekennzeichnet ist, kann nach dem Gesetz sicher sein, dass weder Wohnblock noch Kaninchenfarm auf dem Grundstück nebenan gebaut wird!

Für Agrarflächen gibt es außerhalb der Wohnflächen verschiedene Zoneneinteilungen. Das Gesamtkonzept für Marbella wird gerade aktualisiert und Sie sollten vorsichtig sein, wenn Sie Land außerhalb einer Siedlung kaufen möchten: In den meisten Fällen werden Sie außerhalb einer als Wohnraum gekennzeichneter Fläche nicht bauen dürfen.

Q: Wie lange kann ich als Tourist in Spanien bleiben?

A: EU-Bürger können in Spanien unbegrenzt bleiben. Für andere Länder, wie z.B. die USA, ist ein Visum nicht notwendig aber für viele andere Länder braucht man - je nach Herkunftsland und Aufenthaltsdauer - immer noch ein Visum. Nichtansässige, die sich 183 Kalendertage oder mehr im Jahr in Spanien aufhalten, werden von den Steuerbehörden als steuerlich ansässig betrachtet.

Q: Wo können meine Kinder zur Schule gehen?

A. In der Region gibt es viele internationale Schulen und sogar ein Internat in der Nähe von Sotogrande, das Schüler unter der Woche aufnimmt. Unterricht findet in Englisch statt und verschiedene Lehrpläne von den britischen GCSEs und A-Levels bis zum internationalen Bakkalaureat (hier liegt der Fokus auf Studienleistungen und weniger auf Prüfungsergebnisse) werden angeboten.

Weitere Information finden Sie auf den folgenden Webseiten:

Das spanische Schulsystem basiert auf das Bakkalaureat. Wenn ein Schüler die gewünschte Leistung nicht erbring, muss er das Jahr wiederholen. Normalerweise werden gute Ergebnisse erzielt und ein hoher Prozentanteil der Schüler schafft die Aufnahme an einer Hochschule. Allerdings findet der Unterricht natürlich auf Spanisch statt und das Alter eines nicht-spanischen Kindes beim Eintritt ins Schulsystem soll genau berücksichtigt werden. Je jünger des Kinds desto einfacher ist es, die Sprache zu lernen. Die meisten Kinder unter 12 Jahren können innerhalb von 3 oder 4 Monaten fließend Spanisch sprechen.

Vertiefende Information über Schulen an der Costa del Sol finden Sie unterwww.andalucia.com/education/schools/home.htm.

Q: Gibt es Gesundheits- und Krankenversicherungseinrichtungen?

A: Spaniens neueste, modernste und gut ausgerüstete Regionalkrankenhaus ist in Marbella („Hospital Costa del Sol“). Dort befindet sich auch eine gut ausgerüstete Klinik mit vielen Allgemein- und Fachärzten.

Private Krankenversicherung kann man bei verschiedenen Anbietern wie SANITAS bekommen. Diese kostet je nach Alter und Gesundheitszustand monatlich zwischen €30 und €130 pro Person. EU-Bürger können auf die Angebote der gesetzlichen Krankenkasse in Spanien mit einem besonderen Formular (E-101) zurückgreifen. Angemeldete, die angestellt oder selbstständig sind oder eine Firma besitzen, werden durch ihre Sozialversicherungsbeiträge in der gesetzlichen Krankenkasse automatisch aufgenommen.

Notizen:

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Information betrachtet Elite Properties Spanien die Angaben als aktuell und korrekt. Allerdings ist die Information durch dieses Format abgekürzt und soll ausschließlich als erste Orientierungshilfe gelten. Irrtümer und Auslassungen bleiben vorbehalten.

Elite Properties Spanien empfiehlt potenziellen Verkäufern und Käufern qualifizierte Anwälte und Steuerberater heranzuziehen.

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